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Buxtehude, Limmer, Bergedorf

Finn Hannawald gewinnt Swim and Run in Buxtehude

Esther Eichholz belegt den 3. Platz

Beim 2. Wettkampf der diesjährigen Schülerserie Nord erreichten die Nachwuchstriathleten des 1. TCO Die Bären am Samstag 11. 6. 2016 in Buxtehude zwei Plätze auf dem Podest und andere hervorragende Platzierungen. Beim sogenannten Swim and Run muss zuerst eine Schwimm- und anschließend eine Laufstrecke zurückgelegt werden.

Bei der Jugend A gewann Finn Hannawald in einem starken Schlussspurt vor der Konkurrenz und übernahm in der Gesamtwertung die Führung. Bei den Schülerinnen B landete Ester Eichholz auf dem 3. Platz. Insgesamt erzielten die 19 Triathleten ein gutes Ergebnis und konnten den 2. Platz in der Gesamtwertung behaupten.

Schüler B:  4. Nico Rode, 5. Colin Koss
Schülerinnen B:  3.Esther Eichholz, 7. Sara Murdfield, 13. Carla Hake
Schüler A: 6. Lenny Wefer, 8. Nikita Rosengauer, 13. Leonard Bloss, 14. Adrian Flamm-Eisenmann
Schülerinnen A:  4. Luisa Monert, 7. Emma Geiseler, 9. Leia Murdfield
Jugend B:  9. Niklas Murdfield, 10. Arne Beckmann, 15. Jorge Kattenhoff
Jugend A Männer:  1. Finn Hannawald, 8. Pascal von Nethen
Jugend A Frauen:  4. Liv Nottrodt, 6. Anna König

  

 

Hitzeschlacht in Hannover-Limmer

Vier Bären auf der Mitteldistanz unterwegs

Wie schon seit ein paar Jahren fand in Hannover-Limmer der Wasserstadttriathlon über verschiedene Distanzen statt. Vier Oldenburger Triathleten Eike Steinbrück, Mirko Schneider, Jens Nowak und Mathis Pottebaum stellten sich der Herausforderung Mitteldistanz: 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.

Das Schwimmen im Lindener Stichkanal war an diesem Tag noch das angenehmste, denn 30°C+ Außentemperatur ließ schon erahnen, dass es schweißtreibend werden würde. Die leicht wellige Radstrecke zeigte sich in einem hervorragendem Zustand und auch vor Wind, der gerade bei solch flachen Kursen das Fahren erschwert, blieben alle Triathleten verschont.
Zur Hitzeschlacht wurde es dann spätestens auf der Laufstrecke, die zwar teilweise durch ein schattiges Waldgebiet führt, aber gerade dort einen kühlendes Lüftchen vermissen ließ, so dass die Helfer an der Getränkeausgabe alle Hände voll zu tun hatten und die Fakten zeigen es auch: von 460 Startern stehen ca. 400 Finisher gegenüber.

Durch einen unvorsichtigen Zuschauer wurde die Zeitmessung irreparabel beschädigt, daher bitte ich die „Circa-Zeiten“ bzw. fehlenden Zeiten im folgenden Abschnitt zu entschuldigen  ;o)

Zum Wettkampf „unserer“ drei Jungs:
Fast zeitgleich stiegen Mathis (28 min.) und Mirko (29 min.) aus dem Wasser, gefolgt von Jens (31 min.) und Eike (34 min.). Wie sich später herausstellte waren alle vier mit dem gleichen Speed auf der Radstrecke unterwegs, da sich der Zeitabstand bis zur zweiten Wechselzone nur unwesentlich verändert hatte. Auf der Laufstrecke kam dann für alle, bis auf Jens, der große Hitzeeinbruch. Während Mirko nach 7 km wegen Atemproblemen aufgeben musste, Eike und Mathis sich mit diversen Trink- und Runterkühlpausen mehr schlecht als recht über die Strecke quälten, drehte Jens hier erst richtig auf. Eike berichtete später: „Jens ist auf der Laufstrecke nur so an mir „vorbeigeflogen“. Jens belegte am Ende einen hervorragenden 12. Platz in 4:31 h, Mathis wurde 71. in 4:52 h und Eike 116. 5:02 h.

             

 

Auftaktrennen der Regionaliga Nord in Bergedorf

Die Voraussetzungen für die Damen und Herrenteams der Bären in der Regionaliga Nord könnten unterschiedlicher nicht sein. Während das Damenteam sich im Vergleich zu den Vorjahren personell kaum verändert hat und alle Leistungsträgerinnen weiterhin am Rennbetrieb teilnehmen, hat im Herrenteam ein großer Umbruch stattgefunden. Nahezu alle Leistungsträger aus den Vorjahren stehen der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung, da sie andere Schwerpunkte in ihrer Saisonplanung setzen.
Das Damenteam hat sich in diesem Jahr wieder eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld zum Ziel gesetzt, während es für die Herren darum geht, die Klasse zu halten.

Fast schon traditionell findet das Auftaktrennen zur Regionalliga Nord in Bergedorf vor den Toren Hamburgs statt. Bei Temperaturen von über 30 Grad und einer sehr angenehmen Wassertemperatur fand das Schwimmen ohne Neoprenanzug statt.

Für die Damen gingen Michaela Bozic, Antje Günthner und die extra aus Bayern angereiste Katja Hornung an den Start.
Michaela Bozic konnte sich beim Schwimmauftakt schnell in eine gute Position bringen und das Wasser nach sehr schneller Schwimmzeit mit der Spitzengruppe verlassen. Ihre beiden Teamkolleginnen folgten mit einigen Minuten Abstand und
hofften auf eine Aufholjagt in ihren stärkeren Disziplinen. Auf dem Rad formierte sich schnell eine sechs Athletinnen starke Spitzengruppe, in der Michaela Bozic gemeinsam mit der späteren Siegerin Christine Liebendörfer von den Triabolos aus
Hamburg für das Tempo sorgte. Katja Hornung fuhr im hinteren Feld eine der schnellsten Radzeiten des Tages und konnte somit große Teile ihres Schwimmrückstandes wettmachen. Auch Antje Günthner holte einige Positionen auf und setzte vor allem darauf, ihre abschließende Laufstärke auszuspielen. Die Laufstrecke stellte dann alle Teilnehmer vor eine größere Herausforderung. In der prallen Mittagssonne und stehender Hitze waren richtig schnelle Laufzeiten fast unmöglich. Michaela Bozic konnte ihre gute Ausgangsposition jedoch halten und verpasste als 11. die Top 10 denkbar knapp. Katja Hornung verteidigte ihre Position und belegte am Ende Platz 17, während Antje Günthner noch einige Konkurrentinnen
einholte und als 19. ins Ziel lief. In der Tageswertung stand für die Damen ein fünfter Platz zu Buche und der
Grundstein für das Saisonziel, ein Platz im gesicherten Mittelfeld, wurde gelegt.

Im Herrenrennen, das von Julian Fritzenschaft vom Tri Team Hamburg gewonnen wurde, hatte sich Lennart Fastenau nach seinem starken Auftritt beim Ironman 70,3 Mallorca eine Top 10 Platzierung zum Ziel gesetzt. Neben ihm traten in Paul Burow, Klemens Karweit, Christian Scheele und Julius Bornholdt vier Regionalliga-Debütanten an.
Leider entwickelte sich das Rennen nicht wie gewünscht, vor allem bei Lennart Fastenau lief alles schief. Beim Schwimmen wurde ihm von einem Kontrahenten der Zeitmesschip vom Knöchel gerissen, eine blutende Wunde war die Folge, im Zuge des Radfahrens flog ihm eine Wespe in den Helm und stach ihm auf den Kopf. Ein Aussteigen war für ihn jedoch keine Option, so dass er das Rennen enttäuscht als Erster der Bären auf Platz 61 ins Ziel brachte. Auch seine vier Teamkollegen bewältigten ihr Debütrennen, insbesondere Paul Burow deutete dabei an, dass er im Saisonverlauf noch eine wichtige Stütze werden kann. Er belegte am Ende Platz 71. Klemens Karweit und Christian Scheele platzierten sich auf den Rängen 78 und 79. Julius Bornholdt setzte die Hitze und Erschöpfung besonders zu, so dass er nahezu die gesamte Laufstrecke gehen musste und Platz 82 belegte. Leider bedeutete dieses Tagesergebnis in einer stark besetzen Liga nur den 18. Platz, so dass das Saisonziel nur lauten kann, den Abstieg zu verhindern. Die Chance zur Wiedergutmachung folgt bereits Ende Juni, mit einer Olympischen Distanz rund um das Schweriner Schloss.

Der 26. Bärentriathlon findet
am 27./28. August 2016 in
Bad Zwischenahn
statt

 
 

 

 

 



Trainingswetter